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Fernöstliche Therapiemethoden

 


Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Hinter den drei Buchstaben verbergen sich fünf klassische Therapie - Methoden:
Akupunktur / Tuina Therapie / Kräutertherapie / Ernährung /Qi Gong

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein umfassendes Medizinsystem, welches im Laufe der letzten 2500 Jahre in China durch Erfahrung immer weiter entwickelt wurde.
Gesundheit bedeutet, im Gleichgewicht zu sein. In der TCM spricht man von einer Harmonie der Yin und Yang Energien. Solange Yin und Yang im Gleichgewicht bleiben, sind Körper und Geist ausgegelichen. Zu einem Ungleichgewicht oder zu einer Krankheit kommt es, wenn eine der beiden Energien aus dem Lot fällt. Stress, emotionaler Druck, fehlerhafte Ernährungsgewohnheiten etc. sind die häufigste Ursache unserer Erkrankungen.
 
Wir nutzen das Wissen der chinesischen Medizin und setzen es geschickt in unserem Alltag ein. Der Ursache einer energetischen Entgleisung auf den Grund zu gehen, ist unseres Erachtens ein wesentlicher Faktor, für das Erlangen des inneren Gleichgewichts.
 
Geschichte
Zeichen eines medizinischen Systems existierten bereits in der Shang Periode in China. Diese können aber nicht als die Anfänge der Chinesischen Medizin, welche heute praktiziert wird, angesehen werden. Vielmehr handelte es sich um Ahnen-Medizin, in welcher Krankheiten die Konsequenz der Wünsche von wütenden oder unzufriedenen Ahnen darstellten. Die Therapie bestand deshalb darin, die Ahnen mit durchaus weltlichen Gaben wie Essen, Kleidung, Tees und anderen «Opfergaben» zufrieden zu stellen.
 
Während der folgenden Zhou Periode, welche am Ende von der Periode der kriegerischen Staaten geprägt wurde, veränderte sich die praktizierte Medizin stark. Unter dem Einfluss der daoistischen und konfuzianischen Philosophien, welche unter anderem konzipiert wurden um neue Ansätze für ein Ende der schrecklichen Wirren dieser dunklen Zeit zu finden, entwickelte sich ein neues Medizinsystem. Konfuzianische Gedanken wie systematische Entsprechungen (z.B., Yin und Yang und 5 Wandlungsphasen Theorien), das Mittelmass, und streng hierarchische Strukturen sowie taoistische Konzepte wie Mikrokosmos-Makrokosmos und das Leben mit und im Fluss der Natur prägten neue Ideen der Medizin. Diese neuen Ideen legten die Grundsteine für die wenig später publizierten ersten Grundlagewerke der noch heute in all ihren Varianten praktizierten Chinesischen Medizin.
 
Kurz vor dem Jahr Null (221 v.Chr.) vereinte Shi Huang-di China nach vielen hunderten Jahren Krieg. Besessen vom Gedanken, alte Ideen auszurotten, ordnete er die Verbrennung aller Bücher an. Glücklicherweise schloss er die Bücher der Medizin, Forstwartung und Agronomie von dieser Verbrennung aus. Weiter setzte er alles daran, das Land zu vereinen. Er normierte und standardisierte Titel, Wagenräderbreite, Masse und anderes. Er baute Strassen und Kanäle und errichtete eine grosse Hauptstadt, indem er tausende von Familien umsiedelte. Auch die damals praktizierte Medizin wurde institutionalisiert und standardisiert. Die folgende Han Dynastie, anfänglich von einem gütigen und einfachen Herrscher regiert, wurde zur ersten Blüte- und eigentlichen Ursprungszeit für die Traditionelle Chinesische Medizin.
 
angelehnt an Text von TCM-FVS (TCM Fachverband Schweiz)