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Details zu Psychosomatik - Prozessbegleitung BMZ

Was macht eine gute Therapeutin, einen guten Therapeuten aus? Papier ist geduldig und darauf ausgedruckte Diplome sind wohl eine Zierde und ein Bekenntnis für Aussenstehende. Die Technik der Nadelung, die Ausführung der Tuina Griffe, das exakte Verschreiben einer Kräuterrezeptur oder eine gründliche Ernährungsberatung - alles Methoden welche nach exakter Diagnose zum Wohl der Patienten eigesetzt werden können.

Und dennoch ist es die Beziehung zwischen zwei Wesen, welche massgeblich zum Erfolg beiträgt. Professionelles Wissen und geschultes Handwerk bilden die Basis einer Begleitperson. Studien zufolge taxieren und bewerten Patienten eine Therapiesitzung als gelungen, wenn diese auf der Beziehungsgestaltungsebene gelungen ausfällt. Die Beschwerdefreiheit steht bei den meisten nicht im Vordergrund.

Optimal ist eine ausgewogene Kombination zwischen dem eigenen, erworbenen Wissen und Können sowie dem wahren Mitgefühl und dem tiefen Verständnis für die Wesen.

Wie ist das zu erreichen?

Um es vorweg zu nehmen: über den Ratio ist dies nur bedingt möglich. Reden über ein Problem kann in vielen Fällen hilfreich sein, verfehlt jedoch die wahre Tiefe.

Wir bieten TCM Praktizierenden und angehenden TCM Therapierenden hier eine Weiterbildung für sich und andere. Das Gegenüber zu verstehen heisst, sich selber wahrzunehmen, Erkenntnisse und Einsichten zu gewinnen und damit zu arbeiten. Ob es das Annehmen, das Loslassen, das Akzeptieren oder das Verabschieden ist - alles hat seine Berechtigung und will nicht einfach "aufgelöst" werden, sondern zugelassen und gelebt sein. 

 

Inhalte

Praktische Wahrnehmungsübungen im Alltag, Körperarbeit, Körperblockaden, Begriffsdefinitionen der systemischen Arbeit, Haltung des Therapeuten, gewaltfreie Kommunikation, Gesprächsführung, Glaubenssätze, systemische Fragestellungen, Programmierungen des Denkens, Modelle Schulz von Thun, Minuchin, Satir, Erickson, Watzlwick, Gestalt. Beziehung zum inneren Kind, Bedürfnisse und deren Bedeutung, Organisation und Umleitung von Konflikten, angewandte, Störungen im Familiensystem, Rapport herstellen, Agieren und Reagieren, Skulpturen, Ordnungssysteme.

Eigene Traumata erkennen und Wege der Lösung finden, Herzensangelegenheiten wahrnehmen und definieren, innere Haltung zum Leben, loslassen von Altem, Aufstellungen, Ordnungssysteme, Respekt und Achtsamkeit in der Therapie, Formen des Unterbewusstseins, Sterbeprozesse, Begleitrituale für die Praxis, Qi-Arbeit am Thorax, Becken und Sternum. Behandlungsstrategien, praktische Umsetzung der Methoden in der Praxis, philosophische Betrachtungen, Familienbrett, Visualisierung, innerer Kindergarten, Lebensauftrag anerkennen, Rituale, Listen in der Therapie. Reflexion und Analyse der Methoden, Beeinflussung und Interaktion zwischen Therapeut und Patient, Konflikt in der Therapie, komplexe Situationen, Abgrenzung, Pflege der Mitte.